Wie Sie dem Schmerz davonlaufen

Wir bemerken erst was unsere Füsse leisten, wenn sie schmerzen. Warum sollten wir unseren Füssen mehr Beachtung schenken?

Weil

  • der Fuss jede Bewegung mit einer Gegenbewegung abfangen muss, ansonsten würden Sie stürzen.
  • ein starker Fuss die Knie- und Hüftgelenke entlastet und vor Verletzungen schützt.
  • ein leistungssfähiger Fuss Sicherheit, Leichtigkeit und Kraft gibt.
  • das zentrale Nervensystem angewiesen ist auf präzise Informationen aus den Füssen. Ihr Fuss ist ein Tastorgan und ist mit 30'000 Nervenenden hoch entwickelt.
  • ein aktiver Fuss hellwach macht.

 

Fussübungen à la Federer

Was Sie dazu brauchen: 2 Tennisbälle

Übung 1:
Legen Sie einen Fuss auf den Tennisball. Drücken Sie mit Ihren Zehen aktiv in den Tennisball, indem Sie Gewicht darauf geben. Aktivieren Sie alle Zehen.

Übung 2:
Legen Sie den Fussballen (Quergewölbe) auf den Tennisball und drücken Sie auf den Ball. Ziehen Sie Ihre Zehen nicht nach oben! Locker lassen.

Übung 3:

Jetzt die Fusshöhle (die Mitte des Fusses) auf den Tennisball drücken. Das kann jetzt etwas schmerzen.

Spielen Sie mit diesen 3 Varianten – schon nach kurzer Zeit sind diese Übungen nicht mehr so schmerzhaft.

Übung 4:
Stehen Sie mit einem Fuss auf zwei Tennisbälle, die Sie hintereinander hinlegen – halten Sie Ihr Gleichgewicht.

Alle diese Übungen können Sie auch mit zwei Tennisball-Hälften machen (dies ist etwas weicher). Evtl. stützen Sie sich am Anfang zur Sicherheit an einer Wand ab. Profis können gleichzeitig mit beiden Füssen die Übungen machen.

 


 

Übung 5:
Zwei Bälle liegen im Abstand von etwa 60 cm. Gehen Sie zuerst langsam und dann immer schneller in kleinen Schritten in einem Kreis oder in einer Achterform um die Bälle. Der Blick ist nach vorne gerichtet. Bleiben Sie 1 bis 2 Minuten in Bewegung. Sie dürfen sogar ausser Atem kommen.


Spüren Sie mal wieder Ihre Füsse:
Machen Sie die Übungen 1 bis 3 nur mit einem Fuss. Wie fühlt sich jetzt dieser Fuss im Vergleich zum anderen Fuss an? Vielleicht spüren Sie ein «Kribbeln» im Fuss, weil Ihr Fuss jetzt besser durchblutet und aktiver ist?

 

 

 

 


Übung 6:
Legen Sie einen halben Tennisball auf die Kante eines Treppenabsatzes. Stehen Sie mit dem Vorderfuss auf den Ball, drücken Sie Ihre Zehen in den Ball. Senken Sie ganz langsam die Ferse nach unten. Sie spüren jetzt Ihre hinteren Beinmuskeln.

 

 

 

 

 

 

 


Übung 7:
Sie stehen mit beiden Beinen auf dem Boden, Füsse parallel. Drücken Sie Ihre Zehen in den Boden und robben Sie los! Sie können es auch im Rückwärtsgang versuchen. Das braucht einige Übung.

 

 

 

 

 

 

 

 


Zusatzübung:
Für diese Übung verwenden Sie am besten einen sogenannten «Yogablock».

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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